Mikroschadstoffe

Beseitigung von Mikroschadstoffen

Der Begriff Mikroschadstoffe subsumiert Stoffe, die in kleinster Menge bereits schädlich sind. Da diese Stoffe in unseren Kläranlagen nicht entfernt werden, reichern sie sich in der Natur an und gelangen so letztlich in unser Trinkwasser. Es sind bspw. Medikamentenrückstände, Farb- und Duftstoffen, Weichmacher, Nanopartikel aller Art aus Kosmetika, Waschmitteln und Weichspülern. In den Fokus der Aufmerksamkeit sind besonders solche Stoffe gelangt, die hormonelle Veränderungen verursachen. Wirkungen wie z.B. die Verweiblichung von Fischen sind direkt auf diese Spurenstoffe zurückzuführen und wurden EU-weit dokumentiert.

Technische Lösungen zur Entfernung von Mikroschadstoffen aus der Trink- und Abwasseraufbereitung werden aktuell gesucht. Eine Möglichkeit sind adsorptive Verfahren. Mit Hilfe von Pulveraktievkohle wird versucht, die Mikroschadstoffe zu binden, denn diese Adsorbens hat eine große innere Oberfläche, an die sich die Mikroschadstoffe anlagern können. Pulveraktievkohle hat eine mittlere Korngröße von 10 µm bis 50 µm und muss nach der Kontaktzeit im Wasser wieder entfernt werden.

Wertstoffrückgewinnung mit Bloom

Bereits 2011 konnten wir nachweisen, dass eine Separation der Pulveraktivkohle mit dem Bloom Absolutfilter möglich und mit hohen Durchflüssen sogar wirtschaftlich sinnvoll ist. Ergänzende Verfahren wie Membrantechnoogie oder Advanced Oxidation Processees (AOP) können ebenfalls besser wirken. - Und natürlich ist die Pulveraktivkohle frei von Filterhilfsmittel und kann einer weiteren Verwertung zugeführt werden.